Case Study

  • Sektor

  • Projektmanagement

  • Personaldienstleistungen

  • Recruiting

  • Leistungen

  • Visual Identity,

  • Graphic Design,

  • Art direction,

  • Photography and film,

  • Product design,

  • Packaging design,

  • UX and UI design

Manche Gebäude sind präsent, ohne wirklich da zu sein. Das ehemalige Möbelhaus am Westring 22 war lange ein städtebaulicher Fixpunkt, sichtbar am West-Tor des innerstädtischen Rings, aber ohne eigene Stimme. Ein Volumen, das Raum hielt, Orientierung bot und dennoch kaum Wirkung entfaltete.

Gemeinsam mit dem Architekten Markus Wagner entwickelte GSVI eine neue Haltung für das Gebäude. Ziel war es, den Kubus nicht nur als statisches Element zu begreifen, sondern ihn wieder als Haus, als Bauwerk und als Teil des urbanen Gefüges erlebbar zu machen. Linienführungen, Verstrebungen, Verschattung und Licht treten in Dialog mit den umliegenden Häuserreihen, den Bewegungen der Stadt und ihren Wegen.

Ein Abriss kam nicht in Frage. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und der städtebaulichen Verantwortung wurde die bestehende Substanz erhalten und weitergedacht. Die Ummantelung des Gebäudekerns mit einem illuminierten Exoskelett bewahrt das Vorhandene und verleiht ihm neue Präsenz. So wird aus einem verblassten Orientierungspunkt ein urbanes Lighthouse mit Strahlkraft.

Westring 22 1
Westring 22 Case 1
Westring 22 Case 2
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Westring 22 Case 3
Westring 22 Case 5
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